Naturschönheiten

Natur im WällerLand: entdecken – erkunden – genießen.

Die Natur hat den Tisch gedeckt! Wildkräuter, Schluchten, Basaltformationen, Pfade, rauschende Bäche und Seen mit dem besonderen Charme – so sieht‘s aus im WällerLand. Und sonst? „Industriegeschichte, Erdzeitalter und Erlebnis“ lauten die Themen des Stöffel-Parks. So können Besucher unseren Wäller Basalt auf eine ganz andere Art kennenlernen.

Der Wiesensee – ein Kleinod mit Geschichte

In den 60er-Jahren als Hochwasserrückhaltebecken angelegt bietet der Wiesensee heute vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Er ist übrigens der einzige barrierefreie Rundwanderweg im ganzen Westerwald – mit einer stattlichen Länge von 6,5 Kilometern. Wassersport wird hier groß geschrieben. Hier nur eine Auswahl an Freizeitaktivitäten im und um den See:

Ein (Nah)Erholungsgebiet erster Güte

Den Wiesensee als Naherholungsgebiet und zur Nutzung der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten zu erhalten, hat aus touristischer und damit auch wirtschaftlicher Sicht höchste Priorität. Die Bewirtschaftungspläne für den Wiesensee haben sich mit diesem Thema intensiv befasst. Die Planungen für den dauerhaften Erhalt des Wiesensees haben sich in den letzten Jahren weiter konkretisiert.

Auch die ursprünglichen Planungen zur Entschlammung wurden weiterentwickelt. Nicht zuletzt durch die Ideengebung der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (Regionalstelle Wasserwirtschaft) wurde eine Konzeptstudie ausgearbeitet.

Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte

Der Wiesensee hat bereits eine lange Geschichte. Ende 1971 wurde nach mehrjähriger Vorbereitungszeit der Wiesensee durch die Ortsgemeinden Pottum, Stahlhofen am Wiesensee und Winnen im Rahmen des früheren Zweckverbandes „Seewiese“ geschaffen und erstmals angestaut. Wesentliches Ziel der Anlegung des Sees war nach der Satzung des Zweckverbandes, „Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Verbesserung des Landschaftsbildes durchzuführen“. [ zur Chronologie ]

Bus- und Bahnverbindungen zum Wiesensee finden Sie auf der Website der Deutschen Bahn.

  Film ab: WällerLand – schon bekannt?

Die Holzbachschlucht

Das Naturschutzgebiet Holzbachschlucht bei Seck und Gemünden – ein sorgsam erschlossenes Naturschutzgebiet mit steilen Felswänden und Felsblöcken.

Die Holzbachschlucht bewegt

Unser kleiner Film möchte Sie in das Westerwälder Juwel entführen. Also – Lautsprecher an, Augen auf und dann heißt es: Film ab!

Damit Sie dann Ihren Weg ganz einfach durch die Holzbachschlucht finden, können Sie sich unseren Wegeplan als pdf herunterladen und ausdrucken.

 

Wegeplan durch die traumhaft schöne Holzbachschlucht

Naturschutz – das ist ein Thema, das im Westerwald schon lange großgeschrieben wird. Wie lohnend dieses Engagement ist, stellt man am besten selbst bei Wanderungen oder Spaziergängen in unseren wunderschönen geschützten Gebieten fest.

Geotop des Jahres 2016

2016 bekam die Holzbachschlucht den Titel „Geotop des Jahres” vom Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus verliehen.

Ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet

Die Holzbachschlucht ist seit 1929 Naturschutzgebiet und liegt zwischen dem Dappricher Hof (zwischen Winnen und Seck gelegen) und Gemünden. Der Holzbach hat sich hier einen Weg durch den Basalt gegraben, ehe er an Gemünden vorbei Richtung Hessen fließt. Die Schlucht ist ca. 1 km lang und bis zu 30 m tief.

Zu beiden Seiten des Bachs führt ein Weg die Wanderer durch die Natur. Einplanen sollte man für eine Strecke ca. 45 Minuten. Festes Schuhwerk ist auch in der trockenen Jahreszeit empfehlenswert. Bei feuchter Witterung oder nach ausgiebigen Regenfällen kann es sehr rutschig werden auf den Steinen und Wurzeln des Weges. Schautafeln erklären am Wegesrand den Besuchern die heimische Fauna und Flora. Die Einkehr im Hofcafé krönt dann die Wanderung durch die Holzbachschlucht.

Radfahrer müssen eine Umfahrung über den Radwanderweg „Hoher Hahnscheid“ in Kauf nehmen.

Bus- und Bahnverbindungen zur Holzbachschlucht finden Sie auf der Website der Deutschen Bahn.

  Impressionen aus der Holzbachschlucht

  Spaziergang in der Holzbachschlucht im April 2017

Das Naturdenkmal Kranstein – beeindruckender Basalt

Der Weltersburger Kranstein ist ein bekanntes Naturdenkmal. Die Basaltkuppe des Kransteins ist durch einen Basaltbruch aufgeschlossen. Es handelt sich um einen der eindrucksvollsten Basaltaufschlüsse im Westerwald.

Einmalige Basaltstrukturen

Die Basaltsäulen in Pyramidenform und Meilerstellung sind in dieser Form weder noch einmal im Westerwald, noch über dessen Grenzen hinaus zu finden. Bereits im Jahre 1984 hat die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises dieses Geotop, noch im laufenden Betrieb des Abbaus im größeren daneben liegenden Steinbruchs, unter Schutz gestellt.

Es gibt kaum einen Bildband oder eine geologische Beschreibung über den Westerwald, die den Kranstein bei Weltersburg nicht berücksichtigt. An der K 95, die von Willmenrod nach Weltersburg führt, leicht versteckt hinter Bäumen, aber direkt an der Straße, findet der Besucher die Einfahrt. Vor der Schranke, die verhindern soll, dass das Gelände dort verunreinigt wird, ist etwas Parkraum vorhanden. Eine Hinweistafel, die von der Ortsgemeinde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Heimatkunde im Westerwaldverein aufgestellt wurde, gibt Auskunft über die sehenswerte Basaltkuppe.

Teil des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus

Die geologische Besonderheit liegt im Bereich eines Vulkanschlots. Untersuchungen des Basaltgesteins ließen durch die beim Ausbruch des Vulkans mit herausbeförderten Mineralien Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der bis zu 30 Kilometer mächtigen Erdkruste zu.

Im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus ist der Kranstein eines der Highlights.

Naturdenkmal Kranstein
56459 Weltersburg

Der Stöffel-Park – wo Erdgeschichte lebendig wird

Im Herzen des Westerwalds, zwischen Nistertal, Enspel und Stockum-Püschen, liegt eine ganz besondere Schatzkammer: der Stöffel – ein gewaltiger Steinbruch, in dem seit mehr als 100 Jahren Basalt abgebaut wird. Der Stöffel birgt nicht nur ein in dieser Vollständigkeit einmaliges Ensemble historischer Bauten der Basalt verarbeitenden Industrie, sondern gleichzeitig eine weltweit bedeutende Fossillagerstätte. 25 Millionen Jahre Erdgeschichte werden hier lebendig, erhalten in den Ablagerungen eines Maarsees.

Wer sich einen ersten Überblick über den Stöffel-Park verschaffen möchte, schaut sich den Drohnenflug über den Stöffel-Park von Marcel Schlink an – zweieinhalb faszinierende Minuten.

Die Fossilien, die im Laufe der Jahrzehnte hier gefunden wurden, können seit April 2016 im Tertiär-Museum TERTIÄRUM, das sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, im Original bewundert werden.

Wunder der Natur, Faszination der Technik und Erlebnis

Er ist Schaubühne der Natur, ist Forschungslabor und geballte Geschichte. Der Tertiär- und Industrie-Erlebnispark gewährt seinen Besuchern faszinierende Einblicke in die geniale Werkstatt der Natur, in das ständige Werden und Vergehen, das keiner vom Menschen erdachten Regeln bedarf.

Wie entstand menschliches Leben? Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Das sind spannende Fragen nicht nur für Kinder, die im Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel beantwortet werden. Spannender Wissenstransfer und aktives Erleben für die Besucher stehen im Mittelpunkt des Stöffel-Konzepts. Die Themenpalette des Parks ist umfassend: Evolution, Industrielle Entwicklung, Kunst, Kultur, Natur, Energie, Klima, Rohstoffe, Wissenschaft, Technik, Forschung und Sport.

All diese Bereiche sind an den unterschiedlichsten Plätzen des 140 Hektar großen Geländes, im Freien und in festen Gebäuden, so aufbereitet, dass sie interessant sind und spannend für Jung und Alt. Sie lohnen mehr als nur einen einzigen Besuch.

Interessant für Jung und Alt, für Groß und Klein

Selbst komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge werden anschaulich und unterhaltsam erklärt. Der Stöffel-Park will ein möglichst breites Publikum ansprechen, vom Kleinkind über Schüler, junge Kunst- oder Sportinteressierte, Naturfreunde, Hobbyforscher, Familien, Vereine, Gruppen bis hin zu den aktiven Senioren.

Mit ständigen und wechselnden Ausstellungen, mit aktiven Erlebnisbereichen und attraktiven Lernstationen, mit organisierten Führungen und kleinen Abenteuern für Körper und Geist. Die durch den Steinbruch kräftig gegliederte Landschaft mit zerklüfteten Wänden und Höhenunterschieden bis zu 40 Meter sowie einem zentral gelegenen See bietet die besten Voraussetzungen für Spiel und Spaß. Eine kleine Freiluftbühne mit Sitzstufen aus Basaltsteinen steht unter anderem für Einführungen und Vorträge zur Verfügung.

Im Stöffel-Park finden viele Veranstaltungen statt, die im Veranstaltungskalender aufgeführt sind.

Der Stöffel-Park ist Geoinformationszentrum und somit Bestandteil des nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

Bus- und Bahnverbindungen zum Stöffel-Park finden Sie auf der Website der Deutschen Bahn.

Öffnungszeiten

Der Stöffel-Park ist von März bis Oktober täglich von 10–18 Uhr geöffnet. Von November bis Februar steht der Stöffel-Park für Besichtigungen und Veranstaltungen nach Voranmeldung (Telefon +49 (0) 2661 980980-0 oder per E-Mail zur Verfügung.

Mehr Informationen gibt es hier:

Stöffel-Park
Stöffelstraße
57647 Enspel
Telefon +49 (0) 2661 980980-0
Telefax +49 (0) 2661 980980-10

  Film ab: WällerLand – schon bekannt?