Hoch hinaus mit geführter WesterwaldSteig-Wanderung

WesterwaldSteig-Etappe, Teil 2: Die Wegepaten führten die Teilnehmer hoch hinauf auf’s Roßbacher Häubchen. Es war ein herrlicher Tag. Das Wetter, das gesellige Wandern und die tollen Ausblicke ließen die Anstrengungen auf den 16 Kilometern gleich wieder vergessen.  

Das Projekt vom Westerwald Touristik-Service, den WesterwaldSteig in Begleitung von den Wegepaten in Etappen entlangzuwandern, hat beim zweiten Mal viel mehr Menschen interessiert, als mitgenommen werden konnten. Treffpunkt war in Strauscheid, von wo aus der Bus die Teilnehmer zum Wanderstart nach Waldbreitbach brachte.

War es bei der ersten Tour noch Winter, war nun alles in Sonnenschein getaucht, und der nächtliche Frost verwandelte sich schnell in ein frühlingshaftes Lüftchen.

Mit dabei waren mehrere Wegepaten und zwei „Neue”. Auch Barbara Sterr (WeterwaldSteig- Managerin) hatte sich die Zeit zum Mitwandern genommen. Sie berichtete höchst zufrieden: „Auf unseren Aufruf, dass wir WesterwaldSteig-Paten suchen, haben sich 30 Personen gemeldet!” Mit so vielen Interessierten hätte wohl keiner in so kurzer Zeit gerechnet.

Auf dem Bild stehen (von links) die Wegepaten Gottfried Lahr, Peter Lehnert, Peter Frorath (neu dabei), Josef Rüth (Wegetechniker), Martin Schmitz (neu dabei), Barbara Sterr (WWSteig-Managerin) und Joachim Sawallisch.  

Hier herrscht also keine Not mehr. Aber was das Verständnis für die Leistung der Wegepaten angeht, da könnte noch einiges vermittelt werden, war aus den Gesprächen herauszuhören. (Ein Extrabericht folgt.) 

Schon gebirgsartig mutet der Weg von Waldbreitbach hoch bis zum Roßbacher Häubchen (und zu den Gleitschirmfliegern) sowie zur Weißenfelser Ley an, wo grandiose Aussichten geboten werden.

Immer wieder führt der schmale Weg steil durch den Wald, der derzeit noch blätterlos ist. 

Die 16-Kilometer-Strecke war für fitte Menschen zu bewältigen, aber nicht anspruchslos – das war sogar zu hören. Das muntere Geplauder, das auf ebenen Wegen zu hören war, verstummte bei den zahlreichen Aufstiegen.

Die Begeisterung aber blieb. Alles stimmte, das Wetter war schön. „Wer hier noch etwas zu meckern hat, dem ist nicht mehr zu helfen”, meinte ein Mann – und damit sprach er wohl den meisten aus dem Herzen.

Einige Teilnehmer vom ersten Mal waren zu sehen, aber auch „Neue”. Zum Beispiel eine Frau aus Köln, die über das Internet auf das Angebot stieß, hatte sich angeschlossen. Andere versicherten, völlig glückselig vom WW-Steig-Wandern, dass sie jeden weiten Termin nutzen wollen, der sich anbietet…

Bleibt noch die Frage, wie man die Jugend für den gesunden Frischluftsport begeistern kann.

Weitere Termine

Infos zu den nächsten gefühten Westerwaldsteig-Touren gibt es hier im Veranstaltungskalender: www.waellerland.de

(Text u. Fotos: Tatjana Steindorf)

 

zurück